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UNSERE NEWS

Heute erfahrt ihr mehr über unseren Gitarristen Alex, der nun seit einem Jahr bei Pusch ist und der nicht mehr wegzudenken ist. Viel Spaß !



1.Wie bist du zur Gitarre gekommen?


Ich wollte was mit Marshall Arts machen, dann ist Gitarre rausgekommen .. 😊

(ursprünglich Martial Arts)



2. Was machst du wenn du keine Gitarre spielst?


Viel Platz ist da nicht mehr, ach ja ich habe noch einen Job und spiele Badminton – außerdem habe ich noch einen tollen Sohn, mit dem ich gerne Zeit verbringe.

(seine Frau hat angerufen, wir sollen schreiben, dass er auch verheiratet ist 😊)



3. Du bist jetzt seit fast einem Jahr bei Pusch. Wie war das Jahr 2023 mit Pusch für dich?


Gar nicht so schlecht. Es gab bei den Auftritten was zu essen und zu trinken. Im Ernst, wir haben eine steile Lernkurve gemacht, das Programm ausgebaut und sind gut zusammengewachsen.



4. Welcher Auftritt in 2023 wird dir in Erinnerung bleiben und warum?


Nun ja, ganz klar das Stadtfest Mannheim … ein geiler Gig vor super Kulisse und tollem Publikum bei Kaiserwetter – und den leider sehr bedrückenden Folgen….



5. Wie war der Einstieg in die Band Ende 2022?


Super, denn da ist ja noch ein Saarländer, der die gleiche Sprache wie ich schwätzt. 😊

Glaube, wir haben uns alle auf Anhieb gut verstanden – musikalisch wie menschlich.

(1/3 Saarländer ist hart)



6. Was hebt Pusch von anderen Bands ab?


Wir haben auf der Bühne super viel Spaß zusammen und übertragen das aufs Publikum….. und außerdem gibt es zwei Saarländer in der Band !! 😊


7. Was kann das Publikum von Pusch 2024 erwarten?


Tja, was soll ich sagen … ich glaube, es wird grandios, furios und famos … auf jeden Fall werdet ihr alle Spaß mit uns haben, denn wir geben ordentlich Gas!



8. Was ist dein Equipment auf der Bühne?


Gitarre (am besten eine von meinen 6 Music Man Petruccis), Line6 Helix und ein Sektglas ! Mehr brauche ich nicht .. 😊



9. Erzähle uns von deiner schönsten und schlimmsten Erfahrung auf der Bühne:


Schön ist es immer, wenn wir direktes Feedback bekommen (teilweise sogar in Form von Sekt oder Pizza – lecker .. ) … peinlich ist es immer, wenn ich zum Solo ansetze und unsere Prinzessin macht lieber mit einem Refrain weiter .. 😊 ..

(warum sie das wohl macht?)


10. Eines deiner Markenzeichen ist, dass deine Zunge immer bei den Solos heraushängt.

Was bedeutet das?


Ja, ich weiss, das ist so meine Marotte, das merke ich schon gar nicht mehr. Ich erschrecke erst später, wenn ich mich auf Bildern sehe. Aber besser die Zunge hängt heraus als der Hosenstall ist auf und........, und es scheint etwas Besonderes zu sein ! (.....sagte er und leckte sich mit der Zunge über die Augenbrauen)



11. Dein Ausblick auf die nächsten Jahre mit Pusch:


Tja, wird spannend, wenn wir alle mit Rollator und Gehstock auf die Bühne müssen … aber so lange müsst ihr schon mit uns auskommen! Die Stones werden dann gegen uns nur ein Kindergarten sein …

Nach einer anstrengenden, aber tollen Saison, haben wir Lars, der als Aushilfsdrummer engagiert wurde, mittlerweile aber zu einem guten Freund der Band geworden ist, befragt:


Hallo Lars, wie geht es dir?

Danke der Nachfrage. Gut…


Wie bist du zu den Drums gekommen?

Ich hatte als Kind immer mit Besteck am Tisch geklöppelt und auf die Finger bekommen. Mit „OMO“-Trommeln hab ich mir „Drums“ gebaut und hatte ein Paar Kindersticks. Mit 10 fragten mich meine Eltern, ob ich im örtlichen Musikverein ein Instrument lernen wolle. Klar, Schlagzeug!


Was macht einen guten Drummer aus?

Ich würde allgemeiner Fragen. Was macht einen guten Musiker aus. Sonst würde das Zusammenspiel in einer Band nicht funktionieren. Musikalisches Gefühl, offene Ohren und „open mind“ sein. Gutes Timing, Dynamik, Ton und Kreativität. Es gibt natürliche etliches mehr. Das sind aber, meines Erachtens, die Grundvoraussetzungen.


Egal welches Instrument man lernen will.

1. Sucht euch einen guten Lehrer

2. Habt Spaß am Instrument

3. Fangt sehr früh an eure Lieblingssongs mitzuspielen

4. Schaut YouTube-Videos von allen euren Vorbildern. Inklusive Tutorials und guten Cover-Videos.

5. Gebt nicht auf. Morgen oder Übermorgen wird es besser klappen.


Was machst du wenn du keine Musik machst?

Zum einen habe ich eine Familie. Ich Koche gerne und wenn ich Ruhe finde lese ich auch. Soziale Projekte sind mir ein großes Anliegen. Momentan engagiere ich mich für medizinisches Material für ukrainische Frontsoldaten und hatte die Petition für G9…Jetzt BW unterstützt.


Wie war für dich die Saison mit Pusch?

Außergewöhnlich. Wir hatten unzählige Auftritte miteinander. Hatten etwa 50 Songs im Programm gehabt, aber kein einziges Mal miteinander geprobt. Was ich in 1300 Auftritten auch noch nicht erlebt hatte, war inmitten einer Achterbahn zu spielen. Der Oberhammer war aber dann, als Tamara in der Bahn saß und gesungen hat. Wir standen auf der „Bühne“ und haben gespielt, während sie den Ride gemacht hat. Wer, außer Tommy Lee und Tamara, haben auf einem Roller Coaster performt?


Du wusstest ja erst einen Tag vor dem ersten Auftritt mit Pusch dass du einspringen sollst. Wie lief das ab?

Das stimmt so ja nicht. Ich habe mit Tamara 10.30 Uhr telefoniert, ob ich 60 Songs spielen kann und 16.00 Uhr zum Aufbau in Hintertupfingen sein kann. OK, ich traue es mir zu. Ich bin da…zu 100% mit allem was ich kann. Ich habe dann die verbleibenden Stunden damit verbracht um mich durch das Programm zu hören und mir so viel von den Songs zu merken, was möglich ist. Hat irgendwie funktioniert.


Du und die Band, ihr habt euch ja erst beim Aufbau kennengelernt. Wie wurdest du von der Band aufgenommen?

Von meiner Seite war das eine sensible Situation. Von euch eine hochemotionale Geschichte, da ihr um das Leben eures Freundes gebangt habt. Ihr musstet mir vertrauen, dass es funktioniert mit mir vor 3000 Menschen zu spielen. Ich habe euch vertraut, dass ihr es emotional schaffen werdet. Wir haben gerockt und lagen uns in danach in den Armen. Damit ist eigentlich alles gesagt.


Wie war der erste Gig und wie hat das spielerische Miteinander geklappt?

Ich hatte ja fast zwei Drittel der Songs noch nie gespielt. Meine Konzentration war fast ausschließlich bei mir um in Erinnerungen oder gar vom Radio/CD hören her, die Songs zu spielen. Da war die „CPU“ so voll, dass ich kaum Zeit hatte auf andere Dinge zu achten. Abgesehen von den zahlreichen Hilfen und Zeichen aller Mitmusiker. Vielen Dank dafür an Alle.


Welcher Gig mit Pusch wird dir in Erinnerung bleiben und warum?

Tatsächlich der Erste. Das war eine Art Husarenritt von uns allen.


Dein Zuhause ist ja im Raum Pforzheim, dein Proberaum ist in Karlsruhe. Die Auftritte mit Pusch waren hauptsächlich im Rhein-Neckar-Raum. Siehst du da Unterschiede in Sachen Mentalität und Feierfreude der Menschen?

Eigentlich nicht. Wir sind ja alle im Südwesten und kulturell gleich verwurzelt. Anders ist es, wenn ich in Russland, Rumänien, Norwegen oder mit Italienern unterwegs bin. Da gibt es eben andere Bräuche und Rituale. Feiern und die Musik genießen tun aber alle.


Wie geht es nun bei dir musikalisch weiter?

Auf jeden Fall abwechslungsreich. Ich darf für Jonas Gavriil, einen jungen Singer/Songwriter aus Pforzheim sowohl Live als auch im Studio trommeln. Diese Woche haben sich Chryztyne in Originalbesetzung nach 29 Jahren im Proberaum getroffen. Das war 1990 meine erste professionelle Band mit anschließendem Plattenvertrag. Wir haben 30jähriges Album-Release. Da wird bestimmt noch was kommen. In meinem Studio produziere ich gerade ein Hardrock-Album eines alten Kollegen, der Songs, die nicht in seine Heavy Metal Band passen, aufnehmen will. Und und und…


Du als Profi hast ja eine langjährige Erfahrung mit vielen Bands und Musikern. Was kannst du Pusch mit auf den Weg geben?

Habt Spaß miteinander und weiter so. Arbeitet und spielt zusammen.


Wo /wie siehst du dich in 10 Jahren?

Vor Corona hätte ich auf diese Frage mit Sicherheit anders geantwortet. Aber mit einem Augenzwinkern, vielleicht schon als Großvater und hoffentlich mit euch ab und an auf der Bühne.



Lars, nochmals vielen Dank !!

Wir werden uns mit Sicherheit wieder sehen und miteinander rocken !!

Am gestrigen Samstag spielten wir das 2.Wochenende im Taunus Wunderland anlässlich Halloween. Wieder einmal haben es die Mitarbeiter geschafft aus dem Vergnügungspark in Schlangenbad eine Welt mit Hexen, Teufeln, Gespenstern, Gouls, Zombies und noch viel mehr Gestalten zu zaubern. Wahnsinn, was die da auf die Beine gestellt haben. Alleine für das Dekorieren des Parks in eine Grusel-Welt wurden über 3.000 Kürbisse gebraucht.

Super !!!!!

Auch wenn der Wettergott am 2.Wochenende nicht so ganz mitspielte und einen leichten Nieselregen zu uns runter schickte, sind die Besucher in Strömen gekommen und haben Halloween gefeiert.

Und wir durften ein Teil davon sein und mit unserer Musik beitragen, dass die zahlreichen Besucher ihren Spaß hatten. Vielen Dank an das Orga-Team dafür, speziell an Markus (Felix 😂) der uns nun schon das 2.Jahr betreute und nun leider das Team Wunderland verlässt. Vielen Dank Markus, es war super mit dir, wir sehen uns bestimmt wieder !!

Auch vielen Dank an Claudia, die das nun übernommen hat. Wir haben uns wieder bestens betreut gefühlt und freuen uns auf zukünftige Veranstaltungen.

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